Für Sie unterwegs….an der Costa de la Luz / Region Huelva
Am 25.05.09 ging es mit insgesamt 150 weiteren Reisebüromitarbeiten vom Flughafen Köln/Bonn mit TUIFly nach Faro/Portugal um von dort aus über die portugiesisch-spanische Grenze zu fahren, um die spanische Grenzregion Huelva zu erkunden.
Anstatt den schnellen Weg zu wählen, es gibt eine Brücke über den Grenzsfluss, wurden wir mir einer kleinen Fähre von Portugal ins spanische Ayamonte gefahren.
Ayamonte ist ein typisches spanisches Städtchen mit seiner eigenen Geschichte, mehreren Dorfplätzen und einer Stierkampfarena, wie in jedem richtigen und ursprünglichen spanischen Städtchen, wird dort Siesta gehalten und man sieht niemand auf der Strasse, geschweige denn arbeiten.
Davon konnten wir uns auf dem Wege zur Stierkampfarena überzeugen.
Dort wurden wir mit klassischen, andalusischen Elementen begrüßt zum Flamenco und spanischer Reitkunst wurde uns Tortilla mit Aioli gereicht.
Von dort machten wir uns auf den Weg in unser Hotel, das „Fuerte El Rompido“, mit seiner fantastischen Lage und Atmosphäre, ist dies ein Hotel in dem man sich sofort wohl fühlt, durch den guten Service wird man sehr unauffällig verwöhnt.
Durch die Lage in dem kleinen Örtchen El Rompido können Ruhesuchende das ursprüngliche Spanien kennen und lieben lernen.
Am nächsten Tag ging es per Bus (ca.45 Minuten Fahrt) in den Nationalpark „Coto de Donana“, welcher sich durch eine sagenhafte Dünenlandschaft auszeichnet, per Pferd erkundeten wir diese riesigen Dünen bis wir an einem kilometerlangen, einsamen Strand ankamen, von dort aus ging es zurück zum Pferdestall.
Dort standen schon unsere „Drahtesel“ für uns bereit und dann ging es los, den einzigen Ort in diesem Nationalpark zu erkunden.
Matalascanas ist ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der Großstadt Sevilla, der Ort liegt an einem unendlichlangen Sandstrand und ist für Badeurlauber absolut geeignet, leider ist der Ort in der Woche sehr verlassen, weil es sich bei den Häusern und Wohnungen eher um Wochenenddomizile handelt.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen wurde uns bei einem Spaziergang die sehr ausgeprägte Flora des Nationalparks nähergebracht.
Am darauf folgenden Tag durften wir uns bei einer Hotelführung sowie bei einem Mittagessen das Hotel „Isla Christina Palace“ genauer anschauen, das 4*Sterne-Hotel liegt auf der gleichnamigen Isla Christina, hierbei handelt es sich nicht mehr um eine Insel, aber der Name ist geblieben.
Ich kann allen Ruhesuchenden, Golfern oder auch nur Strandurlaubern dieses Hotel nur ans Herz legen, der gute Service, das hervorragende Essen (besonders das frische Sushi) und die traumhafte Strandlage sprechen für sich.
Die letzte Nacht durften in einer der schönsten Städte der Welt verbringen, die Spanier sagen, wer SEVILLA nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen.
Sevilla verbindet sehr gut die maurische Vergangenheit mit der spanischen Gegenwart und Zukunft.
Bei einem Spaziergang durch das jüdische Viertel genießt man in den schmalen Gassen die angenehme Abkühlung durch die Gebäude, die für Schatten sorgen, in kleine Geschäften kann man Souvenirs kaufen oder auch in einem kleinen Cafe etwas trinken oder essen.
Bei einem Besuch der Kathedrale mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Glockenturm Giralda, erkennt man noch die ursprünglichen Gebetsplatz der Moschee, welche mal auf diesem Platz gestanden hat, des weiteren handelt es sich bei dem Glockenturm um ein altes Minaret dieser Moschee.
Der Königspalast in Sevilla besticht durch seine traumhafte Gartenanlage und auch hier findet man immer wieder maurische Architekturelemente, wie zum Beispiel verschieden große Patios oder auch die Wandverkleidung durch handbemalte Fliesen.
Sevilla bietet nicht nur viel für Kulturinteressiert sondern auch Liebhaber des Schuh-Shoppings kommen voll auf Ihre Kosten, es Schuhgeschäfte für jeden Geldbeutel und Geschmack.
Also viel Spaß in Andalucía…..
Für Sie in Andalusien unterwegs: Natascha Knie